Candialle: Chianti Classico Riserva 2012

Candialle: Chianti Classico Riserva 2012

Geschmacksprofil

Leicht
Üppig
Sanft
Tanninhaltig
Süß
Trocken
Weich
Säurehaltig
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Alkohol
14.5 % vol
Rebsorten
  • Sangiovese
Region
Toskana

Das Riserva-Flaggschiff des Weingutes ist ein klassischer Toskana-Wein. Der Riserva wird reinsortig aus den besten Sangiovese Partien vinifiziert. Die alten Buschreben stehen in 360 Meter Höhe auf blau grauem Kalkstein-Schieferboden (Galestro), diese sind der Ausgangspunkt für das besondere Lesegut.

Nach der Handlese gärt der Wein spontan im gebrauchten Burgunder Pièce der 3. Belegung, anschließend reift der Jungwein dort für 18 Monate. Daraufhin lagert der Rebsaft für 6 weitere Monate in Betontanks, bevor er auf die Flasche kam und dort für ein Jahr reift.

Ein klassischer Chianti, ausgewogen und elegant mit deutlicher Aromatik nach Sauerkirschen. Dazu mürbes Tannin und eine spürbare Säure. Ein glockenklarer, reinsortiger Sangiovese mit einer präzisen, frischen Frucht. Ein Paradebeispiel für einen unaufgeregt, eindrucksvoll-authentischen Chianti Classico. Nicht fett, sondern elegant, mit gutem Gripp, genauso wie es diese Weine auch sein sollten. 

Die 2012er Riserva kam gerade erst aus dem Keller des Weinguts. Zuschlagen und nicht länger liegen lassen. Genau das richtige für den Genuss vor, während und nach den Feiertagen 2025.

Abgefüllt durch
Candialle Azienda Agricola S.S,
50020 Panzano in Chianti (Firenze), Italien
Allergene
  • Enthält Sulfite
Winzer

Candialle

Candialle ein 12,5 Hektar großes (kleines!) Weingut, liegt im Herzen des Chianti, am südlichen Ende der Conca d’Oro - der Goldenen Schale - nahe der Ortschaft Panzano.

In der Tat ist diese Lage etwas Besonderes und wird wie ein Grand Cru unter den vielen Ortschaften des Chianti Classico gehandelt. Wahrscheinlich auch, weil 90% der Weinberge nachhaltig bewirtschaftet werden und dieses Alleinstellungsmerkmal durch die “Unione Viticoltori Panzano“ gesichert ist.

Anfang 2000 zogen die deutschstämmige Josephin und ihr finnischer Mann Jarkko in das alte Bauernhaus am Fuße einer 300-440 Meter hohen Kessellage mit teilweise sehr alten Reben in terrassierten Anlagen und restaurierten es liebevoll. Da die Familie Peränen umgeben von 42 Hektar Kräutergärten, Pinien- und Olivenhainen wohnt, war von Anfang an eine sorgfältige, biologische Bewirtschaftung Prämisse. Seit 2019 sind sie zudem zertifiziert.

Das Hauptaugenmerk liegt auf den lokalen Sorten Sangiovese, etwas Malvasia Nera und Canaiolo, dennoch sind ein paar Parzellen mit Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot bepflanzt. Die „Fremden“ liefern außergewöhnliche Weine und Qualitäten ab und sind ein wichtiger Aspekt, um das heimische Terroir besser zu verstehen.

Alle Reben wachsen im bewährten blätterreichen Alberello-Erziehungssystem (auch bekannt unter Busch- oder Gobelet-Erziehung), was beim Blick auf das sich verändernde Klima ein weiser Entschluss war. Vorteil: es gibt weniger Altholz als bei der hier herkömmlich verwendeten Cordon-Erziehung. Die Rebe kann klimatische Extreme, wie z.B. Trockenstress, besser ausgleichen.

Gleichzeitig sind über 11.111 Pflanzen pro Hektar eine enorm hohe Stockdichte, die man in dieser Form nur aus Burgund und wenigen anderen Weinregionen der Welt kennt. Diese Maßnahme fördert die natürliche Konkurrenz unter den Reben und treibt die Wurzeln tief in die Böden aus kalkhaltigem Galestro und Alberese. Die kühle, markante Mineralik ist in allen Weinen von Candialle deutlich schmeckbar - überhaupt sind die Weine von Josephin und Jarkko im Laufe der Zeit immer klarer, puristischer und gleichzeitig ausdrucksstärker geworden. Sicherlich auch, weil ihre Erträge extrem niedrig sind und der Weg in den Keller nur 5 Minuten dauert, da alle Weinberge direkt um das Weingut arrondiert sind.

Im Keller wird die Arbeit auf das Wesentliche reduziert, es geht funktional zu und es wird nur minimal-invasiv in das Entstehen des Weines eingegriffen. Trotzdem gehen Neuerungen an den beiden nicht vorbei, nur eben behutsam und bedacht. So waren sie die Ersten in Italien, die einen Teil ihres Sangioveses in 250 Liter fassenden Keramikkugeln namens Clayver mit großem Erfolg ausbauten, was viele Nachahmer fand.

Es ist Landwirtschaft im besten holistischen Sinn, was auf Candialle passiert. Das Paar kennt jeden Quadratzentimeter ihres Besitzes und mit ihrer Passion, Beobachtungsgabe und durchdachter Handwerksarbeit im Keller, sind ihre Gewächse die stillen, kleinen Stars des Chianti Classico.

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