Feudi Barone Spitaleri: Castello Solicchiata 2014 - Piemont Express
Feudi Barone Spitaleri: Castello Solicchiata 2014 - Piemont Express

Feudi Barone Spitaleri: Castello Solicchiata 2014

Feudi Barone Spitaleri: Castello Solicchiata 2014

Geschmacksprofil

Leicht
Üppig
Sanft
Tanninhaltig
Süß
Trocken
Weich
Säurehaltig
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Alkohol
14.5 % vol
Rebsorten
  • Cabernet Franc
  • Cabernet Sauvignon
  • Merlot
Region
Sizilien

80 % Cabernet Franc, 10% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon.

Der Solicchiata hat eine rubinrote Farbe und zeigt in der Nase fruchtige Noten, Kirschblüten, Tabak und Vanille. Der Gaumen ist ausserordentlich samtig, zeigt eine grosse Ausgewogenheit, Aromen von schwarzen Pflaumen sowie eine balsamische Kräuternote. Der Abgang ist sehr langanhaltend, ungemein mineralisch, vom vulkanischen Terroir mit einer Jodnote geprägt. Er passt zu einem charaktervollen Fleischgericht.

Abgefüllt durch

Allergene
  • Enthält Sulfite
Winzer

Feudi Barone Spitaleri

Das Castello Solicchiata, ein majestätisches Relikt Siziliens, liegt nur einen Steinwurf von Adrano entfernt in der Provinz Catania an der Südwestseite des Ätna. Während das Schloss selbst, das noch immer von einer geheimnisvollen Aura umgeben ist, zu den schönsten Gebäuden Europas zählt, ist sein Wein laut Robert Parker eines der bestgehüteten Geheimnisse Italiens.

Der Baron Felice Spitaleri di Muglia, Besitzer des Anwesens und grosser Bewunderer der Weine aus Bordeaux, beschloss, französische Rebsorten zu importieren. Er pflanzte auf den vulkanischen Böden, die aus schwarzem Sand und Terrassen aus felsigem Lavagestein bestehen, als erster Cabernet Franc und Sauvignon sowie Merlot an (gefolgt von Pinot Noir einige Jahre später).

Der Erfolg stellt sich sofort ein: Das Castello Solicchiata gewann auf der Londoner Ausstellung 1888, in Palermo 1889, in Wien 1890, in Berlin 1892, in Brüssel 1893 und in Mailand 1894 jeweils eine Goldmedaille und Baron Spitaleri wurde zum offiziellen Lieferanten des königlichen Hofes von Italien. In den 1900er Jahren litten die Pflanzen in Bordeaux unter der Reblaus, doch den Nachkommen des Barons gelang es, etwa 100 Pflanzen zu retten, von denen die heutigen Rebsorten abstammen. Da sie zahlreiche Mutationen durchlaufen haben, werden sie heute als sizilianische Rebsorten angesehen. Im Jahr 2003 pflanzten die Brüder Arnaldo und Felice Spitaleri, die heutigen Besitzer, die gesamten 115 Hekatar Rebfläche des Gutes neu an.

Das Castello Solicchiata, mit seiner eindrücklichen Zugbrücke, liegt auf 1000 Metern Höhe, wo die Temperauren etwas frischer sind als in der sizilianischen Ebene. Von dort aus überschaut man das gesamte Tal auf einen Blick. Die Terrassen aus schwarzem Sand, auf denen die Reben gedeihen, gehören zu den breitesten der Welt. Bearbeitet werden die Reben so natürlich wie möglich. Man lässt Grünflächen zwischen den Rebzeilen bewusst stehen und setzt Pflanzenschutzmittel nur minimal ein. Die Trauben werden von Hand sortiert, zwei Jahre lang in grossen Eichenfässern vergoren und anschliessend während zwei weiteren Jahren in Fässern ausgebaut. Die Rebsorten sind zu 80% Cabernet Franc, 10% Merlot und 10% Cabernet Sauvignon, was den Castello Solicchiata und seinen Zweitwein, den Secondo Castello Solicchiata, zu einzigartigen Weinen Siziliens macht.

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